Laetrile – B17 Krebstherapie

Laetrile – natürliches Mittel gegen Krebs aus bitteren Aprikosenkernen

Laetrile, auch bekannt als B 17 Laetrille oder Amygdalin, hat sich in den vergangen Jahren als eines der effektivsten natürlichen Mittel in der Krebsbehandlung erwiesen. Die sogenannte Laetrile-Therapie wird kontrovers diskutiert, gilt aber als die am besten untersuchte unkonventionelle Krebstherapie, deren Wirksamkeit in zahlreichen, nach wissenschaftlichen Standards durchgeführten Studien, nachgewiesen werden konnte.

In den 1930er Jahren veröffentlichte Major Sir Robert McCarrison einen Artikel über einen Stamm namens Hunzas, der in der abgelegenen Landschaft in der Nähe von Nordpakistan lebte. Er begegnete diesem Volksstamm, während er für den Indian Medical Service arbeitete. Nach McCarrisons schriftlichen Aufzeichnungen schienen die Hunzas nahezu vollkommen gesund zu sein. Einige der Stammesmitglieder wurden, so Robert McCarrison, über 135 Jahre alt und niemand in ihrem Clan litt an einer der in der westlichen Welt verbreiteten Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herz- Kreislauferkrankungen oder Krebs.Zwanzig Jahre später entdeckte Dr. Ernest Krebs, ein Biochemiker, der in den 1950er Jahren erforschte, wie Krebszellen funktionieren, die Aufzeichnung von McCarrison. Darauf begann Krebs ebenfalls, die Lebensgewohnheiten der Hunzas zu studieren. Schnell wurde Dr. Krebs klar, dass die Vitalität der Hunzas viel mit ihrem Lebensstil und ihrer Ernährung zu tun hatte. Ihre Ernährung bestand aus Rohmilch, gelegentlich Fleisch- und Knochenbrühe, frischem Getreide und Gemüse. Sie aßen wenig Zucker und als Nomaden und Hirten bewegten sie sich viel. Was an den Hunzas jedoch einzigartig war, ist, dass sie große Mengen an Aprikosenkernen gegessen haben. Fasziniert setzte Krebs seine Forschung fort, bis er glaubte, herausgefunden zu haben, worauf die Wirkung der bitteren Aprikosenkerne bei der Tumorbekämpfung beruht – das Glykosid Amygdalin.

Was ist Amygdalin?

Amygdalin ist ein starker Phytonährstoff, der in Aprikosenkernen und vielen anderen Samen tragenden natürlichen Nahrungsmitteln vorkommt. Schätzungen gehen davon aus, das Amygdalin in 1.200 bis 1.500 verschiedenen Pflanzensamen enthalten ist. Die höchsten Konzentrationen zusammen mit den wirksamsten begleitenden Enzymen einhalten bittere Aprikosenkerne. Amygdalin ist ein Nitrilosid und seine Struktur ähnelt am meisten der eines B-Komplex-Vitamins, sodass Krebs es „B 17 “ nannte. Dr. Krebs synthetisierte das aus bitteren Aprikosenkerne gewonnene B 17 schließlich in kristalliner Form und gab ihm den Namen Laetrile. Laetrille enthält Benzaldehyd und Cyanid, zwei potente Verbindungen gegen Krebs. Cyanid ist eine der Substanzen, die Aprikosenkerne potenziell wirksame gegen Krebs machen.

Die Wirkungsweise von B 17 Laetrille

Tatsache ist, dass viele gesunde Lebensmittel wie Bittermandeln, Hirse, Sprossen, Limabohnen, Spinat, Bambussprossen und sogar Apfelsamen mehr oder weniger hohe Mengen B 17 Laetrille enthalten. Da das Cyanid innerhalb des B 17 Laetrilleeingeschlossen bleibt, ist der Verzehr dieser Lebensmittel für den menschlichen Organismus weitestgehend ungefährlich. Das Cyanid ist harmlos, wenn es innerhalb anderer molekularer Formationen gebunden ist. Darüber hinaus verfügt der Körper über einen eigenen Sicherheitsmechanismus in Form des Rhodanase-Enzyms. Die Aufgabe dieses Enzyms ist es, eventuell frei werdende Cyanidmoleküle zu „fangen“ und unschädlich zu machen.

Krebszellen hingegen sind keine normalen Zellen. Sie enthalten eine Substanz namens Beta-Glucosidase, die in gesunden Zellen nicht enthalten ist. Beta-Glucosidase ist das Enzym, das Cyanid und Benzaldehyd aus den B 17 Laetrille Molekülen freisetzt. Wenn die Beta-Glucosidase in einer Krebszelle ein B 17 Laetrille Molekül umwandelt, entsteht eine toxische Synergie, die spezifisch gegen Krebszellen gerichtet ist und gesunde Zellen unberührt und unversehrt lässt.

Stand der Forschung

Es scheint, dass die Natur mit Amygdalin ein wirksames Mittel gegen Krebs geschaffen hat. Seit Mitte der 1850er Jahre wurden die Antitumorwirkungen von Cyanid in der spezifischen Form, wie es in Amygdalin vorkommt, immer wieder belegt. Andrerseits gibt es Studien, die besagen, dass für Amygdalin keine positiven Effekte in der Krebstherapie nachgewiesen werden konnten. Neuere Forschungen, wie eine 2017 veröffentlichte bulgarische Studie, liefern dennoch Hinweise auf eine höhere zytotoxische Wirkung für B 17 Laetrille bei sich schnell entwickelnden Tumoren. In vielen Ländern ist Amygdalin dennoch als Arzneimittel verboten. Heutzutage sind daher bittere Aprikosenkerne der einfachste Weg, Amygdalin einzunehmen.

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