HANF: Wirkung und Anwendung einer alten Volksmedizin

Natürliche Hanfprodukte – Legal und gesund

Bei natürlichen Hanfprodukten handelt es sich um Hanf, das man auch unter dem Namen Nutzhanf kennt. In dieser Sorte ist das berauschend wirkende THC (Tetrahydrocannabinol) nicht enthalten und somit ist das Nutzhanf auch ganz legal online oder in spezialisierten Shops erhältlich. Bei diesem Hanf handelt es sich also nicht um herkömmliches Marihuana, aus dem Joints gemacht werden sondern um eine Heilpflanze die einen hohen gesundheitlichen Nutzen bringen kann. Man nimmt es zu medizinischen Zwecken vorwiegend als Hanfprotein in Pulver- oder Kapselform oder in Ölform zu sich. Besonders das in den Hanfsorten Cannabis Sativa sowie Cannabis Indica enthaltene, hochdosierte Cannabidiol zählt zu den wirkungsvollsten natürlichen Heilmitteln. Hier erfahren Sie, welche Wirkungsweisen und Anwendungsgebiete diese alte Volksmedizin besitzt.

Hanfprotein stärkt unser Immunsystem
Da das Hanfprotein dem Menschenprotein sehr ähnelt, wird es vom Körper schneller aufgenommen als herkömmliche Proteine. Hierdurch kann es leicht in die Imunglobuline des Immunsystems umgewandelt werden, was insbesondere für die Infektionsabwehr hilfreich ist. Das Edestin genannte Eiweiß der Hanfpflanze ist kombiniert mit Albumin. Beide haben eine Molekularstruktur, die den menschlichen Proteinen ähnlich ist. Das macht die Proteine zusätzlich noch leichter verdaulich als das Sojaprotein.

Omega-3 reguliert das Fettsäure-Verhältnis
Laut Studien der WHO (Weltgesundheitsorganisation) leiden viele Menschen unter einem zu hohen Fettsäure-Verhältnis. Dies wird durch falsche oder einseitige Ernährung, einen überhöhten Konsum von Fleisch und Milchprodukten sowie den unbedachten Verzehr von industriellen Pflanzenölen begünstigt. Die im Hanf enthaltenen Omega-3 Fettsäuren sorgen für einen gesunden Ausgleich zu den ungesunden aber leider zu oft konsumierten Omega-6 Fettsäuren. Ist das Fettsäure-Verhältnis zwischen den beiden Fettsäuren unausgewogen begünstigt dies Entzündungen aller Art und kann selbst chronische Entzündungen hervorrufen. Neben chronischen Nervenleiden, kann dies sogar zu Gelenkentzündungen sowie zu Herz- und Kreislaufproblemen führen.

Wunderwaffe GLA 
Hanf ist eine der seltenen Ölpflanzen, die die wertvolle Gamma-Linolensäure (GLA) enthält. Außer in Hanföl findet man diese wichtige Fettsäure nur im Öl der Schwarzen Johannisbeere, in Granatapfelsamenöl, in Nachtkerzenöl oder in Spirulina nachgewiesen werden. Da allgemein zu wenig GLA produziert wird, herrscht bei einem Großteil der Bevölkerung ein Mangel an dieser Fettsäure, die sich unter anderem positiv auf die Balance des Hormonhaushaltes auswirkt. Hanf als Öl kann also in ausreichenden Mengen zur Linderung von prämenstruellen Beschwerden oder bei hormonellen Problemen in den Wechseljahren eingesetzt werden. Zudem verbessert GLA das Hautbild signifikant und verhilft zu vollerem Haar und festen Nägeln.

Hanf zur Entgiftung des Körpers
Das in Hanföl enthaltene GLA aktiviert ebenso Ihren Stoffwechsel ganz erheblich. Die Gamma-Linolensäure sorgt dafür, dass das im Körper eingelagerte Fett optimal zur Energiegewinnung eingesetzt wird, was dazu führt, dass es schneller abgebaut wird. GLA ist ebenso verantwortlich für ein gutes Funktionieren der Natrium-Kalium-Pumpe, die die Zellen mit wichtigen Nährstoffen versorgt und gleichzeitig Abfallprodukte aus den Zellen abtransportiert. Hanf ist also auch mit an der Entgiftung des Körpers beteiligt.

Hanföl – Anwendung und Menge
Um Ihren täglichen Bedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken, genügt bereits eine Menge von 20ml hochwertiges Hanföl täglich. Es kann zwar zum Dünsten oder Dampfgaren verwendet werden, eignet sich aber keinesfalls zum Braten oder gar zum Frittieren. Am besten geben Sie etwas Hanföl über bereits fertig gegarte Gerichte oder Sie verwenden das aromatische Öl in Marinaden, Dips oder für köstliche Salatdressings. Auch in Gemüse-Smoothies macht sich das Öl ganz gut, wobei Sie bei Frucht-Smoothies dann doch eher auf die Pulvervariante des Hanfproteins zurückgreifen sollten.

Hanfprotein – Einsatzmöglichkeiten und Dosierung
Das Hanfprotein in Pulverform kann ganz einfach in Säfte, Smoothies oder auch in Wasser eingerührt werden. Dabei genügen schon etwa 2-3 Esslöffel pro Tag, um Ihren Bedarf zu decken. Hanfprotein ist auch hervorragend geeignet um Backwaren zu verfeinern, denn es hat ein leicht nussiges Aroma. Hier ist es egal, ob es sich um süßes Gebäck oder um herzhafte Brotrezepturen handelt. Am besten probieren Sie es aus. Sportler oder Menschen die extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind können die Tagesmenge verdoppeln. Beim Sport oder dem Training empfiehlt sich die Einnahme des Hanfproteins etwa 30 Minuten vorher.

 

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